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"Der ist nicht fremd, wer teilzunehmen weiß..."
Johann Wolfgang von Goethe

Seltsame Alte

: die Darstellung alter Menschen in Bilderbüchern

von Heidi Lexe

Die seltsame Alte
/ Adelheid Dahimène. Mit Bildern von Heide Stöllinger - St. Pölten : Niederösterr. Pressehaus, 2003. - [17] Bl. : durchg. Ill. (farb.) + Wollfaden. ISBN 3-85326-273-2 fest geb. : ca. € 14,90

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Als 1971 Hal Ashbys Film „Harold and Maude“ in die Kinos kommt, konstatiert das Branchenmagazin „Variety“ eine „tasteless offbeat comedy“, eine geschmacklose Komödie also, deren Humor – sinngemäß – spätpubertär erscheint. Heute, 35 Jahre später, blicken wir sehnsuchtsvoll zurück auf diesen Filmklassiker, in dem Alt und Jung auf ebenso liebenswerte wie schwarzhumorige Art als gesellschaftliche Randfiguren aufeinander treffen; gehören wir doch mittlerweile einer Gesellschaft an, die Jugendlichkeit zu einem ihrer höchsten Güter erkoren hat.

Wodurch Harold und Maude sowohl im Film selbst als auch in dessen früher Rezeption für Irritation sorgen, ist sicherlich deren Vorliebe für alles Morbide, deren respektloser Umgang mit der Erprobung möglicher Selbstmordvarianten und kindlich-naive Annäherung an diverse Abschiedsrituale. Darüber hinaus jedoch orientiert sich die Skepsis gegenüber dem ungleichen Paar wohl an eben dieser Paarbildung: Sie widerspricht – bis heute – der Separierung der Aktionsbereiche von Alt und Jung.

Ein innerfamiliäres Miteinander der Generationen verlässt den Privatbereich nur selten. Sind, so wäre provokativ zu fragen, alte Menschen in unserer Gesellschaft überhaupt sichtbar? Und sind sie medial sichtbar? Wenn ja, dann liegen das Altsein und das Sterben nahe bei einander. Wo jedoch bleiben das Altsein und das Mitten-unter-uns-Leben?
Zwei Aspekte sind es, die sich auffällig häufen, wenn man in der Alltags- und Populärkultur nach alten Menschen Ausschau hält: Zum einen ein humoristisches Moment, das die schrulligen Alten in den Mittelpunkt stellt. Als Gallionsfigur dieses Alten-Typs darf der knackige Alpöhi dienen, der in Werbespots für Milka oder die Biersorte „Edelweiß“ den urigen Junggebliebenen mimt und mit grauem Rauschebart und verspiegelter Sonnebrille auf sein „It’s cool, man“ besteht. Und zum anderen ein Moment des Erinnerns, des Rückblickes auf das geglückte Leben, an dessen Ende der alte Mensch in seiner Erlebnisfülle steht. Schokolade auch hier an vorderster Front: Besonders gerne wird im Werbespot für Storck, insbesondere in der Merci-Werbung, mit diesem Aspekt operiert.
Dieses Moment des Erinnerns wird auch dort gerne wirksam, wo alte Menschen im Bilderbuch ihren Platz bekommen. Interessanterweise sind es hier jedoch vor allem die Großväter, derer man sich erinnert: Als abenteuererprobter Erzähler wippt er da im Schaukelstuhl und sorgt in einem Bilderbuch von Heinz Janisch und Aljoscha Blau für „Rote Wangen“ bei seinem Enkel. Oder er bekommt als „Der Großvater im rostroten Ohrensessel“ in einem Bilderbuch von Jutta Treiber und Jens Rassmus die Rolle des Seelentrösters für die Enkelin zugewiesen. Beide Großväter sind imaginierte Figuren, füllen mit ihren Geschichten einen Raum, in dessen eigentlicher Leere die Kinder selbst unendlich verloren wirken. Und beide Großväter dienen als Übergangsfigur in die Welt des Erdachten und des Fiktiven.

Der Großvater im rostroten Ohrensessel erscheint wie befreit von den Banalitäten des Alltags. Er tut fast gar nichts. Er hört nicht Radio. Er sieht nicht fern. Er geht nicht spazieren. Er ist immer da […].

Wie auf ein Floß rettet sich die Ich-Erzählerin auf die Insel mit dem rostroten Ohrensessel, kuschelt sich an und lässt sich vom Großvater mitnehmen in die aufregende Welt der Bilderbücher, die die beiden gemeinsam lesen. Jens Rassmus verstärkt diesen Eindruck, indem er den von Alltagsgegenständen weitgehend befreiten Raum rund um den Ohrensessel mitten hinein stellt in eine nur anskizzierte Welt, durch deren Wiesen und Wälder der Wind der Abenteuerliteratur bläst.

Einzig diverse Stofftiere switchen zwischen den beiden Welten hin und her; sie sind wohl auch die wesentlichen Begleiter der Ich-Erzählerin, jetzt, da der Opa im Krankenhaus im Rollstuhl sitzt und ein bisschen zittert und nicht mehr richtig sprechen kann. Als jedoch das Mädchen vom Krankenhausbesuch zurück kommt, ist er wieder da, der Großvater in seinem rostroten Ohrensessel, mit seinen weißen Haaren und seinem Schnauzer, mit seiner Schlabberhose, seiner Opa-Strickjacke und seinen Hausschlapfen, und mit der Frage auf den Lippen, die sich ja eigentlich auf ihn selbst bezieht: „Bedrückt dich etwas, mein Kind?“ Und schon fliegen die beiden aus dem Fenster und hocken im Kastanienbaum …

In der aus Unsicherheit und Einsamkeit entstehenden Welt dieses Kindes dient der Großvater als Reisebegleiter. In „Rote Wangen“ hingegen wandelt sich der Raum, in dem sich der Enkel erinnert in den erinnerten Raum: Wie in Standbildern dringt man vom Zimmer, in dem der Schaukelstuhl steht, in weitere Zimmer vor, verlässt das Haus und die Stadt – ja, verliert letztlich sogar den Boden unter den Füßen. Schließlich erinnern Großvaters Geschichten doch sehr deutlich an Lügenmärchen, aber „wenn mein Großvater das erzählt, dann stimmt es auch“. Doch wie auch bei Jutta Treiber, die eine Erdung mit dem Blick ins Krankenhaus vornimmt, verhakt auch Heinz Janisch seine Geschichte im realen Erleben:

Er zeigt mir gern Fotos von früher. […] Und dann erzählt er mir von der Schule und vom Krieg und von seinen Abenteuern.

Aljoscha Blau reagiert auf diese zeitliche Verankerung durch Form und Stil seiner bildlichen Gestaltung: Der Text wird (samt Tintenklecksen) in eine vergilbte, linierte Kladde notiert, Kleider und Requisiten versetzen die BetrachterInnen zurück in die Zeit, die der Großvater durchlebt hat. Insbesondere durch die Farbgebung erscheint alles ein wenig gestrig.
Den alten Menschen in Bilderbüchern hängt durch Geschichten wie diese natürlich auch ein wenig der Nimbus an, nicht von dieser Welt zu sein. Unterstrichen wird dieser Eindruck dort, wo Kinder im Bilderbuch auf alte Frauen treffen. Dann nämlich wird gerne die Tradition der geheimnisumwitterten Alten und Buckligen bedient, um deren Knöchel die schwarzen Katzen streifen und in deren Gegenwart man als Kind nie sicher sein kann: Die Hexe lebt in der Kinderliteratur unvermeidlich fort.

In Guus Kuijers zuletzt erschienener Erzählung „Das Buch von allen Dingen“ trifft Protagonist Thomas auf die alte Frau von nebenan, „von der jedes Kind im Viertel wusste, dass sie eine Hexe war“ (S. 18). Nachdem die Alte Thomas vor dem großen schwarzen Hund rettet, der die Kinder der Straße in böswilliger Regelmäßigkeit in den Hintern beißt, trägt Thomas Frau Van Amersfoort die Einkaufstaschen nach Hause. Sie lockt ihn in ihre Hexenküche und bietet ihm Limonade an: „Die Limonade war rot wie Blut.“ (S. 21)

Guus Kuijer rüttelt nicht an der kindlichen Perspektive, befreit die alte Frau jedoch insofern aus ihrem Hexendasein, als er ihr die Rolle der literarischen Vermittlerin, also der weisen Alten, zuweist. Wie auch schon bei den beiden Großvätern von Janisch und Treiber zu beobachten, kommt es bevorzugt alten Menschen zu, das scheinbar „alte“ Medium Buch zu vermitteln. Man denke in diesem Zusammenhang auch an den alten Antiquar Karl Konrad Koreander aus Michael Endes „Die unendliche Geschichte“ oder die ein wenig vorgestrige Tante Elenor aus Cornelia Funkes „Tintenherz“. Frau Van Amersfoort entlässt Thomas schließlich mit einem Exemplar von „Emil und die Detektive“ aus ihrem Hexendomizil, einem Buch, mit dessen Hilfe man lernt, keine Angst mehr zu haben. Doch in diesem Moment hat Thomas ohnehin keine Angst mehr. „Zumindest nicht vor Hexen.“ (S. 25)

Ein ganz ähnliches Spiel mit dem hexischen Wesen alter Frauen treiben Adelheid Dahimène und Heide Stöllinger im Bilderbuch „Die seltsame Alte“. Und auch hier wird die seltsame rasch zur klugen Alten, die „Erlösung“ bringt. Die Illustratorin Heide Stöllinger lässt die beiden Figuren – die seltsame Alte und ein Mädchen – in einem dunkel eingefärbten, von allen Requisiten befreiten Raum agieren und verstärkt damit das Gefühl der räumlichen Unbestimmtheit, die ja auch das Märchen prägt.

Die Alte erhält auch – ebenfalls ganz wie in einem Märchen – keinen Namen. Sie scheint also aus dem Nirgendwo zu kommen, an diesem Donnerstag, an dem die kindliche Figur alles satt hat: ihre Puppen ebenso wie ihre Brüder. Da beginnt die Alte sie wortwörtlich zu umgarnen. Sie spielt mit dem Mädchen das Fadenspiel, in dem ein zusammengebundener Faden zuerst kunstvoll um Handgelenke und Finger gewickelt und dann vom anderen „abgenommen“ und zwischen dessen Händen in neuer kunstvoller Verstrickung ausgebreitet wird. Jedes Abnehmen bekommt durch die kurzen Kommentare der Alten die Bedeutung der Befreiung, der Erlösung von den alltäglichen Verwicklungen.

„Die seltsame Alte“ ist eines der wenigen Bilderbücher, die einen alten Menschen detailliert in seinem Alter darstellen: Heide Stöllinger zeigt trotz modisch geschnittenem roten Kleid einen Körper, der sichtlich erschlafft ist. Sie zeigt ein eingefallenes, furchiges Gesicht, einen sich um ein möglicherweise bereits künstliches Gebiss zusammenziehenden Mund und faltige Hände. Sie zeigt sichtliche Erschöpfung und doch eine faszinierende, schöne Frau.

Erzählt wird hier zwar von einer Begegnung zwischen Alt und Jung – doch nicht die Begegnung selbst und die daraus zu ziehenden Lehren stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Die Ungewissheit um die eigentliche Herkunft der seltsamen Alten (und damit natürlich auch ein wenig deren hexischen Charakter) im Blick behaltend, wird von einem Entspannungsmoment erzählt. Das kindliche Gemüt wird gekühlt, indem die Aufmerksamkeit auf etwas ganz anderes, Neues und in seiner Schlichtheit Faszinierendes gelenkt wird. Selten genug ist diese Zweckfreiheit in der Begegnung zwischen Alt und Jung im Kinderbuch zu beobachten; zumeist dient die Begegnung der Erkenntnis der Mühsal des Alters, des nahenden Todes, der Schwierigkeit im Umgang mit der Zittrigkeit und Verwirrtheit alter Menschen. Traditionsbildend für diese oft sehr berührenden Geschichten war sicher „Mein Opa ist alt und ich hab ihn sehr lieb“ von Wolf Harranth und Christina Oppermann-Dimow. Sich über die Macken der Alten zu amüsieren, erscheint dabei jedoch bis heute als deutlicher Tabubereich; eine humoristische Darstellung muss wohl hinter dem Wunsch zurückstehen, Offenheit, Toleranz und richtiges Verhalten zu vermitteln. (Wie übrigens auch in Fragen der gesellschaftlichen Sichtbarkeit korrespondiert die Darstellung alter Menschen in der Kinderliteratur in diesem Punkt mit jener von Menschen mit Behinderung.) Sie findet selbst dann nicht statt, wenn ein alt gewordener Superheld die Hauptrolle spielt.

Sehnsuchtsvolle Erinnerungen

Auch in „Angelman“ steht ein Buch im Mittelpunkt des Buches: „1938-1958“ ist mit Messinglettern auf dieses ledergebundene Buch aufgeprägt; wenn das Buch aufgeschlagen wird, sieht man darin Fotos, Zeitungsausschnitte und Devotionalien aus dem heroischen Leben von Angelman gesammelt. Während Janisch/Blau und Treiber/Rassmus ihre Großväter als imaginierte Figuren in einem als real erscheinenden Kontext zeigen, gehen Didier Lévy und Matthieu Roussel den umgekehrten Weg. Sie verpassen einer Figur, die gemeinhin mit dem Comic (also einer von übersteigerter Fiktionalität geprägten Gattung) in Verbindung gebracht wird, ein Leben im real erscheinenden Umfeld.

Allen drei Bilderbüchern gemeinsam ist das Motiv der sehnsuchtsvollen Erinnerung – nur dass der wunscherfüllte Blick zurück hier dem alten Mann und nicht dem Kind zugeordnet wird. Mr. Angel nämlich, den der kindliche Ich-Erzähler im Treppenhaus kennen lernt und dem er die Einkäufe in dessen Dachwohnung trägt, ist beseelt vom Wunsch, noch einmal fliegen zu können. Nachdem er diese „natürliche“ Fähigkeit jedoch verloren hat, seit er aus Altersgründen kein Superheld mehr sein kann, muss er sich mit technischen Hilfsmitteln behelfen – und bastelt daher an mechanischen Flügeln und Düsenstiefeln.

Weit über 2.000 Jahre Menschheits- und vor allem Kulturgeschichte sind an diesem Daedalus vorbeigezogen – das Sammelsurium seiner „Werkstatt“ zeugt vom planvollen Miteinander des Gestrigen und des Zeitgemäßen. Mr. Angel selbst erscheint darin als anachronistische Figur, als alter Mann im weißen Anzug, dem die Traurigkeit ins Gesicht geschrieben steht und der sich das Recht herausnimmt, den Zeitpunkt seines Abschieds selbst zu wählen. Indem das französische Bilderbuchduo seine Figuren computerunterstützt modelliert, wirkt Mr. Angel viel plastischer, als jede andere Darstellung eines alten Menschen im Bilderbuch. Buschige Augenbrauen und fülliges Plastilinhaar zeugen von der körperlichen Stärke und Präsenz früherer Tage; im Gesicht jedoch zeichnen sich die kleinen Haarrisse austrocknender Materialien ab.

Am Ende des Bilderbuches steht ein Abschied: Mr. Angel legt noch einmal sein Angelman-Kostüm an und erhebt sich mit Hilfe seiner Flugutensilien in die Lüfte und verschwindet in der Unendlichkeit des Himmels. Man mag dieses Ende phantastisch lesen (schließlich haben wir es hier mit einem Superhelden zu tun), man mag es aber auch als symbolische Darstellung dessen lesen, was der kindlichen Vorstellung vom ewigen Leben entsprechen mag: Mr. Angel ist jetzt im Himmel.

Diese Idee, an das Ende der Geschichte einer Begegnung zwischen Alt und Jung ein Wesen zu stellen, das seine Flügel ausbreitet, greift auch Philippe Muyl in seinem (Kinder-)Film „Der Schmetterling“ auf. Auch hier treffen die beiden Hauptfiguren im Stiegenhaus aufeinander; auch hier umgibt den alten Mann (ein Schmetterlingszüchter und -sammler) vorerst ein Geheimnis; auch hier entsteht nach anfänglicher Distanz des Alten eine warmherzige Beziehung zwischen dem eigenbrötlerischen Julien und der kleinen sozial vernachlässigten Elsa. Hier jedoch wird das Alter einmal nicht in die Nähe zum Tod gestellt – vielmehr ist es die sich so gerne leichtfertig über Grenzen und Verbote hinwegsetzende Elsa, die in Lebensgefahr gerät. Dass jedoch eine tiefe Freundschaft zwischen einem so jungen und einem alten Menschen auch 35 Jahre nach „Harold und Maude“ noch außergewöhnlich erscheint, wird mit dessen Ende noch einmal verdeutlicht: Eine Metamorphose der ganz besonderen Art – der Titel lässt es erahnen – beschließt die Geschichte von Julien und Elsa: Aus einer der Raupen, die Julien an jenem Tag von einem anderen Züchter zugesandt bekommen hat, an dem er erstmals auf Elsa trifft, schlüpft jener Schmetterling, nach dem Julien sein Leben lang gesucht hat.

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Dr. Heidi Lexe
Universitätsassistentin, Leiterin der STUBE
und Rezensentin der bn.bibliotheksnachrichten.

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Liste der angeführten Medien:

  • Dahimène, Adelheid / Heide Stöllinger: Die seltsame Alte. NP 2003.
  • Harranth, Wolf / Susanne Oppermann-Dimow: Mein Opa ist alt und ich hab ihn sehr lieb. Jungbrunnen 1981.
  • Janisch, Heinz / Aljoscha Blau: Rote Wangen. Aufbau Verlag 2005.
  • Kuijer, Guus: Das Buch von allen Dingen. Dt. von Sylke Hachmeister. Oetinger 2006.
  • Lévy, Didier / Matthieu Roussel: Angelman. Aus dem Französischen von Edmund Jacoby. Gerstenberg 2005.
  • Treiber, Jutta / Rassmus, Jens: Der Großvater im rostroten Ohrensessel. Dachs 2006.
  • Der Schmetterling. Ein Film von Philippe Muyl. Frankreich 2002. 85 min. DVD bei Alamodefilm.
  • Harold und Maude. Ein Film von Hal Ashby. USA 1971. 91 min. DVD bei Paramount und in der SZ-Cinemathek.

 

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