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"Wenn ich alt bin, werde ich sehr glücklich sein. Je schneller ich alt werde, desto besser."
Steven Demetre Georgiou (Cat Stevens)
Interkulturelle Bibliothek Hardau/Zürich

Sommernachtsfest der Kulturen

Sommersonnenwende als Symbol für gegenseitiges Offensein

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ein Beitrag von Hildegard Kaserer/Bibliothek3Brüder in Bruck

Dieses Fest stand unter dem Motto:

SommersonnenWENDE, sie soll symbolhaftes Zeichen sein für gegenseitiges OFFEN-SEIN der verschiedenen Kulturangehörigen,
mehr Wärme in den zwischenmenschlichen Begegnungen,
BRÜCKEN bauen, statt ZÄUNE errichten
und zuWENDEN statt abWENDEN.

Im Rahmen unseres Festes wurde eine junge Künstlerin/Migrantin aus Syrien vorgestellt. Tamara besuchte einen Aquarellkurs und stellte ihre Bilder in der Bibliothek aus.

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Kulturen in Bildern und Texten

Im Verlauf des Festes wurden Gedichte von AutorInnen aus fern und nah "geteilt".

Es war eine besondere Freude und dafür wurde den Gästen (Flüchtlingen) aus den verschiedenen Kulturen Respekt gezollt, dass sie den Mut gefunden haben, aus der Anonymität heraus zu treten und einen Text, ein Gedicht aus ihrem Land öffentlich vorzutragen. Ursprünglich war geplant, jeden Text in Deutsch UND in der jeweiligen Muttersprache lesen zu lassen, aber dann wäre der Zeitrahmen gesprengt worden.
Mit ihren beachtlichen Deutschkenntnissen, die sich diese Menschen innerhalb von ca. zwei Jahren angeeignet haben und mit der Hilfe von Waltraud Holzer wurden die Texte übersetzt. - Waltraud besucht diese Menschen oft im Heim.

MONIRE aus Afghanistan: Sie las ein Gedicht von Rumi, der in Afghanistan geboren wurde. - "Achte gut auf diesen Tag"

ZIWER aus Syrien: Ein sehr berührendes Gedicht von Mahmoud Darwisch "Während du dein Frühstück vorbereitest...denk an andere"

THERESIA O.,heimische Autorin aus Taxenbach: Überraschte alle mit dem Gedicht "Rotkäppchen", aus ihrem neuesten Buch "Heimkommen"

APOLLONIA Sch., die Schwester des heimischen, bekannten Schriftstellers Franz Innerhofer, brachte uns einen Text aus seinem Buch "Schöne Tage"über den "Knecht Moritz" mit, den uns Hilde K. las.

WALTRAUD las stellvertretend für das Volk der Roma:"Träume aus der Zigeunerkindheit" ROM(A) heißt einfach: Mensch

Ein Sprichwort der russischen Roma:
"Wenn einer nach dir mit einem Stein wirft,
dann bewirf DU ihn mit Brot!"
Der Stein verletzt, kann töten - Brot fördert das Leben.

RAINER CASNA, heim. Autor und Künstler, Kulturschaffender: Seine Gedichte wurden von Fr. Vizebürgerm. Mag. Karin Hochwimmer gelesen; und zwar:"solange die da..." und Irgendwann" kritische Texte zu Ausgrenzung und Eigenengagement.

SARINA aus Armenien: Sie brachte einen Text von Osip Mandelstamm, aus dem Gedichtband  "Reise nach Armenien" mit und las voll Stolz"Über den Ararat", auf dem die Arche Noah landet und die Taube mit dem Ölzweig als Symbol des Friedens und des Neubeginns zurückkam.

WALTRAUD H. wurde durch Sarinas Text und der Symbolik des Ölzweiges zu einem Gedicht inspiriert mit dem Titel"Die Friedenstaube", das den Abschluss der kleinen, großen literarischen Reise bildete.

Buffet

Zur Stärkung gab es dann ein multikulturelles Buffet, Bernhard Gritsch sorgte für die musikalische Untermalung.

weitere Informationen, Bilder und einige der gelesenen Texte finden Sie hier:

Bibliothek3Brüder
Bruck an der Glocknerstraße
Tel. : 06545 7207 – 32
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