"Interkulturelle Begegnungsräume öffnen"
: das LebensSpuren MultiplikatorInnen-Seminar 2010
vom 15. bis 17. Juli 2010 in Salzburg
"Interkulturelle Begegnungsräume öffnen" lautet das Motto des MultiplikatorInnen-Seminars, zu dem das Österreichische Bibliothekswerk vom 15. bis 17. Juli 2010 die KollegInnen aus seinen Mitgliedsbibliotheken herzlich einlädt.
Wie können Öffentliche Bibliotheken zu lebendigen Lern- und Begegnungsräumen werden, in denen die kulturelle Vielfalt der jeweiligen Region ihren Ausdruck findet? Wie können Angebote und Initiativen entwickelt werden, um die verschiedenen Kulturen einer Region miteinander in Austausch zu bringen? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt dieses dreitägigen Seminars, in dem sich BibliothekarInnen, KollegInnen aus Fachstellen und interessante ReferentInnen zusammenfinden werden.
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| Johannes-Schlössl der Pallottiner auf dem Mönchsberg : Google Maps; re: Stefan Zweig Centre |
. . . Das Programm |
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| 15. Juli 2010 | |
14:00 |
Anreise, Bezug der Zimmer, Kaffee |
15:00 |
Begrüßung durch Uschi Swoboda (Vorsitzende des Österreichischen Bibliothekswerks) und Mag. Robert Luckmann, Land Salzburg Elisabeth Hechl: Aktivitäten des BMASK im Bereich von Integration und Social Inclusion Ursula Großruck: "Lernen in Begegnung: Europäische Bildungsimpulse" Reinhard Ehgartner: Das Programm der nächsten Tage: Ausgangspunkte und Zielsetzungen |
16:30 |
Fremde Welten: Interkulturelle Begegnungen aus der Sicht des Fotografen und Autors Willy Puchner |
18:00 |
Abendessen |
19:30 |
Interkulturelle musikalische Erkundungen mit Paula Barembuem und Pablo Rojas |
| 16. Juli 2010 | |
9:00 |
Susanne Schneehorst: Ansätze und Formen interkultureller Bibliotheksarbeit in Deutschland |
11:00 |
Martina Rényi: Kulturelle Begegnungen in der Kinder- und Jugendliteratur - Einblicke und Ideen zur Umsetzung |
12:30 |
Mittagessen |
15:00 |
Thomas Schuster: Ideen zur Entwicklung sozialer Kulturräume |
16:30 |
Anja Pia Keglevic & Hans Steininger: Von den Rändern und Zentren des Lebens und der öffentlichen Aufmerksamkeit |
18:00 |
Abendessen |
19:30 |
Hildemar Holl: Stefan Zweig - ein Leben zwischen den Kulturen |
20:15 |
Schreibend an den Grenzen - eine Lesung mit Vladimir Vertlib in Kooperation mit dem "Stefan Zweig Centre" Salzburg |
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| 17. Juli 2010 | |
8:30 |
morgendliche Besinnung in der Kapelle |
9:00 |
Jana Sommeregger: Ausgangspunkte: Zur Situation interkultureller Arbeit in Österreichs Bibliotheken |
9:30 |
Rebecca Englert: Interkulturelle Kommunikation: Ansätze und Ideen für die Praxis |
10:30 |
Praxis-Bazar: Konkrete Projektideen einbringen, Umsetzungsschritte gemeinsam erarbeiten |
12:30 |
Mittagessen |
| Seminarende | |
Bildergalerie
Weiterführende Informationen - Hinweise von TeilnehmerInnen:
Wolfgang Moser: Infos zur Koordinationsstelle des Europäischen Tags der Sprachen (26. September 2010).
Link: http://www.oesz.at/ets.
Der Europäische Tag der Sprachen geht auf eine Initiative des Europarates zurück und wurde 2001, im Europäischen Jahr der Sprachen eingeführt. Ziel des Aktionstages ist es,
- zur Wertschätzung aller Sprachen und Kulturen beizutragen,
- den Menschen die Vorteile von Sprachkenntnissen bewusst zu machen,
- die individuelle Mehrsprachigkeit zu fördern und
- die Menschen in Europa zum lebensbegleitenden Lernen von Sprachen zu motivieren.
- Dabei soll das reiche Erbe der 200 europäischen Sprachen bewahrt werden.
Im Rahmen des Aktionstages unterstützt der Europarat zusammen mit der EU Initiativen, Aktionen und Veranstaltungen rund ums Sprachenlernen. Derzeit wird der Tag in bis zu 45 Ländern für Aktionen genutzt. Diese werden lokal durchgeführt und vom Europäischen Fremdsprachenzentrum des Europarates in Graz (www.ecml.at) (in Kooperation mit Partnerorganisationen in den einzelnen Ländern, für Österreich: Österreichisches Sprachen-Kompetenz-Zentrum/ÖSZ: www.oesz.at) koordiniert.
Die teilnehmenden Institutionen erhalten vom ÖSZ Werbemittel (Poster, Aufkleber u.a.m.)
Hildemar Holl: Das Stefan Zweig-Centre freut sich auch in Zukunft über Gruppenbesuche von BibliothekarInnen und ist für entsprechende Anfragen offen.
Reinhard Ehgartner: Das Duo Barembuem&Rojas hat ein Portal auf MySpace: Über Einträge begeisterter KonzertbesucherInnen würden sie sich sicher freuen.
Auf mehrfache Anfrage: Der Link zu dem Salzburg-Rap, den uns Thomas Schuster vorgespielt hat, lautet: www.youtube.com/watch?v=9jVt_KleGHI
Jana Sommeregger: Die im Vortrag erwähnte Zusammenstellung von Bookmarks findet sich unter delicious.com/ja_s.
- Studie des BVÖ zur Interkulturellen Bibliotheksarbeit
- Büchereiperspektiven (Fachzeitschrift des BVÖ) zur "Interkulturellen Bibliotheksarbeit" (zwei Ausgaben beschäftigen sich mit diesem Thema)
Wichtige Plattformen für interkulturelle Bibliotheksarbeit:
- Bibliotheksportal "Interkulturelle Bibliothek"
- LebensSpuren : Begegnung der Kulturen
- Brücken für Babylon - Interkulturelle Bibliotheksarbeit
- Bibliomedia Schweiz
Anja Czeike-Rojas: Spezielle Angebote der Nationalagentur Lebenslanges lernen für BibliothekarInnen:
Bibliotheken und KollegInnen in Europa kennen lernen …
Sich mit KollegInnen austauschen, eine andere Bibliothek kennen lernen und dort für eine Zeit mitarbeiten, einen Workshop besuchen oder an einer interessanten Konferenz zu Themen der Erwachsenenbildung teilnehmen?
Das Grundtvig Programm bietet verschiedene Möglichkeiten für BibliothekarInnen und ehrenamtliche MitarbeiterInnen der Erwachsennebildung mobil zu werden und Neues zu entdecken. Aufenthalte sind in allen am Programm für lebenslanges Lernen beteiligten Ländern*) möglich.
Grundtvig Workshops: 5-12 Tage
Im Grundtvig Workshop Katalog finden Sie eine Vielzahl an Workshops. Zu einem Grundtvig Workshop kommen mindestens zehn lernende Erwachsene aus mindestens drei bis vier verschiedenen europäischen Ländern zusammen. Workshops ermöglichen eine interaktive, innovative und multinationale Lernerfahrung. Durch partizipative Lernformen wie Diskussionsrunden, Lesezirkeln, Lernwerkstätten oder anderen Foren lernen die Teilnehmenden mit- und voneinander. Die Anmeldung erfolgt direkt beim Organisator des Workshops.
Besonders für BibliothekarInnen hervorzuheben ist der von 16.-20. Mai 2011 in Tampere (Finnland) stattfindende Workshop „Living Library“ ( pdf Dokument mit Detailinfos) à Ansprechpersonen: anja.czeike-rojas@oead.at und karin.hirschmueller@oead.at
Grundtvig Besuche & Austausch: 1 Tag-12 Wochen
Die Aktion „Besuche & Austausch“ ermöglicht u. a. das Kennenlernen der Bibliotheksarbeit im Gastgeberland z.B. durch Hospitation und Mitarbeit an einer Bibliothek Ihrer Wahl.
Ebenso wird über „Besuche & Austausch“ die Teilnahme an europäischen Konferenzen mit Inhalten zu Erwachsenenbildung gefördert.
Bei der Antragstellung schlagen Sie die Konferenz bzw. die Einrichtung, die Sie besuchen möchten, vor. Sie können sich laufend bewerben!
à Ansprechperson: isabel.wesener@oead.at
Grundtvig Assistenz: 12-45 Wochen
Als Grundtvig Assistent/in arbeiten Sie 12-45 Wochen in einer Einrichtung (z.B. eine Bibliothek) Ihrer Wahl mit, tauschen sich mit KollegInnen aus, verbessern Ihre Fremdsprachenkenntnisse und gewinnen einen Einblick in den Arbeitsalltag der Gasteinrichtung. Bei der Antragstellung schlagen Sie die Einrichtung, die Sie besuchen möchten, vor. Die nächste Bewerbungsfrist ist im März 2011.
à Ansprechperson: karin.hirschmueller@oead.at
Grundtvig Fortbildung: 1 Tag-6 Wochen
Im Comenius-Grundtvig Kurskatalog finden Sie eine Fülle an Kursen und Fortbildungen in den Bereichen Lehre, Beratung und Management. Die nächste Antragsfrist ist der 15. September 2010.
à Ansprechperson: isabel.wesener@oead.at
*) Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Norwegen, Island, Liechtenstein und Türkei. Die Teilnahme von Kroatien, Mazedonien und der Schweiz ist in manchen Aktionen bereits möglich. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter/innen der Nationalagentur Lebenslanges Lernen.
. . . Die Referentinnen und Referenten |
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Paula Barembuem & Pablo Rojas Das Duo Barembuem-Rojas unternimmt eigenständige Erkundungen in der Welt des Tangos und seines kulturellen Umfeldes. |
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Rebecca Englert Trainerin in der Erwachsenenbildung mit Schwerpunkten "Interkulturelle Kompetenz" und "Deutsch als Fremdsprache", ausgebild.. Bibliothekarin |
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Ursula Großruck stv. Leiterin der Nationalagentur Lebenslanges Lernen, Bereichsleiterin der Projektschienen Comenius und Grundtvig. |
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Elisabeth Hechl BM für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz. Abt. V/6: Seniorenpolitische Grundsatzfragen und Freiwilligenangelegenheiten |
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Hildemar Holl Vorsitzender der „Internationalen Stefan Zweig-Gesellschaft“, Mit-Organisator von Ausstellungen über Stefan Zweig und Carl Zuckmayer |
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Anja-Pia Keglevic Redakteurin der Salzburger Straßenzeitung 'Apropos', einem erfolgreichen Kultur- und Sozialprojekt. |
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Willy Puchner Fotograf, Zeichner, Autor, Zeitkünstler: Homepage | Besprechungen seiner Bücher auf "Rezensionen online". |
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Martina Rényi Germanistin, Bibliothekarin der Büchereien Wien, ORF-Redakteurin, Mitarbeiterin der STUBE, Rezensentin der bn.bibliotheksnachrichten. |
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Susanne Schneehorst Stadtbibliothek Nürnberg, Mitglied der Expertengruppe Interkulturelle Bibliotheksarbeit des Deutschen Bibliotheksverbandes |
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Thomas Schuster Geschäftsführer des Vereins Spektrum, Initiator und Leiter von sozial-kulturellen Projekten |
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Jana Sommeregger Büchereiverband Österreichs, Projektleiterin im Bereich sozial-integrativer Bibliotheksarbeit |
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Hans Steininger Leiter des Vertriebs der Straßenzeitung "Apropos", "Beziehungstechniker" |
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Vladimir Vertlib Schriftsteller: Eintrag in Wikipedia | Rezensionen zu Büchern von Vladimir Vertlib auf "Rezensionen online" |
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... und das Team des Österreichischen Bibliothekswerks |
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| In Kooperation mit dem Stefan Zweig Centre Salzburg. Gefördert und unterstützt durch: | ||||
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Die nationalen Aktivitäten rund um "LebensSpuren : Begegnung der Kulturen" fließen auf europäischer Ebene ein in unser Projekt "Creative Steps to Social Activation", das wir in Kooperation mit Einrichtungen aus Großbritannien, Polen, Griechenland und den Niederlanden im Rahmen einer Grundtvig-Lernpartnerschaft entwickeln. |
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